Dr. Kurt Johannes Schmieg

Praxis für Innere Medizin, Kardiologie, Sportmedizin, DDG Diabetologie


Sportkardiologie

Die Sportkardiologie als Schnittstelle zwischen Kardiologie, Leistungsphysiologie und Sportwissenschaft spricht alle an – vom jungen Sportler bis zum Patienten mit Herzerkrankungen.


Patientengruppen in der Sportkardiologie:

  • Sportbeginner und Wiedereinsteiger
  • Breitensportler mit und ohne chronische Erkrankungen
  • Sportler mit Herz-Kreislauf- Krankheiten
  • Kinder und Jugendliche mit auffälligen Befunden
  • Extremsportler
  • Kader- und Leistungssportler

Generell gilt: wer mit dem Sport beginnt, sollte sein Leistungsvermögen kennen, um sich nicht dem Risiko einer Überlastung und damit einer Gefährdung der Gesundheit auszusetzen. Das Training soll Wirkung zeigen, den Risikofaktoren entgegenwirken, die Widerstands- und Leistungsfähigkeit erhöhen, Beweglichkeit, Kraft und Koordination verbessern, einem Kraft- und Leistungsabbau entgegenwirken und sollte daher sorgfältig geplant werden.


Ab einer bestimmten Belastungsintensität kann es bei Elite-Athleten als auch bei Freizeitsportlern zu ernsthaften Problemen während und nach der sportlichen Aktivität kommen.

Der plötzliche Herztod im Sport

Der plötzliche Herztod im Sport wird häufig durch unentdeckte Herzerkankungen verursacht.

 

Während bei jüngeren Athleten ursächlich angeborene Herzmuskelverdickungen oder erbliche Herzrhythmusstörungen verantwortlich sind, können auch erworbene Herzerkrankungen, wie etwa eine Herzmuskelentzündung durch eine verschleppte Virusgrippe zu bösartigen Herzrhythmusstörungen führen.  

Bei Sportlern über 35 Jahren dominiert eine Verkalkung der Koronararterien (koronare Herzerkrankung). Diese hat möglicherweise vorher nie Beschwerden verursacht. Erst bei ungewohnten körperlichen Belastungen, z. B. bei der Teilnahme an einem Volkslauf kann dies zum Zusammenbruch führen.


Gerade auf den letzten Kilometern eines Wettkampfes, wenn der Sportler seine Leistungsgrenze erreicht bzw. überschreitet, kann es zu ernsthaften kardiologischen Zwischenfällen kommen, so kann sich ein Herzkranzgefäß akut verschließen oder eine bösartige Herzrhythmusstörungen entstehen.

 

Eine sportkardiologische Untersuchung kann helfen, das körperliche Training effektiv durchzuführen, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und Risiken zu minimieren.


Insbesondere Neu- und Wiedereinsteigern im Bereich Freizeit- und Breitensport jeden Alters wird empfohlen, sich sportkardiologisch untersuchen lassen. Essenziell ist auch die gezielte wettkampfvorbereitende Untersuchung und Begleitung von ambitionierten Hobby- und Leistungssportlern zum Saisonhöhepunkt hin.

Durch die Mitbetreuung von Elite- und Kadersportlern soll Ihnen die bestmögliche Sicherheit gegeben werden, um Ihre Ziele sicher und mit Erfolg erreichen zu können.

Von den meisten Krankenkassen werden die Kosten einer sportmedizinischen Untersuchung leider nicht übernommen. Gerne erstellen wir Ihnen auf Anfrage ein individuelles Angebot.


Vertrauen Sie unserer Qualifikation

Dr. Kurt Johannes Schmieg hat den Bewerbungsprozess zur Erlangung der Zusatzqualifikation Sportkardiologie (Stufe 1) erfolgreich durchlaufen. Nun hat die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie ihm in Würdigung der erbrachten Leistungen die Bezeichnung Sportkardiologe DGK (Stufe 1) verliehen. Damit sind wir auch ganz offiziell eine der ersten zertifizierten Praxen für Sportkardiologie in Deutschland.

Zusatzqualifikation Sportkardiologe